Gefüllter Kürbis vom Grill

Mit den ersten Fallenden Blättern taucht er wieder auf unseren Tellern auf – der Kürbis, in allen erdenklichen Varianten und Formen. Am häufigsten wohl in der klassischen Variante als Suppe, aber auch immer öfters gebacken, gebraten oder gegrillt.

Herbst-Zeit ist Kürbis-Zeit

Kürbisse sind, anders wie oft angenommen, kein Gemüse, sondern zählen aufgrund ihrer im Fruchtfleisch eingelagerten Samen zu den Beerenfrüchten. Und dabei genau genommen zu den größten Beeren der Welt.

Saison hat der Kürbis in Deutschland von September bis November. Gut gelagert ist er aber über mehrere Monate haltbar und kann sogar noch im Januar genossen werden. Auch das Einfrieren ist problemlos, dafür den Kürbis würfeln und ein bis zwei Minuten in kochendem Salzwasser blanchieren. Anschließend Abtropfen und abkühlen lassen und in Dosen oder Gefrierbeuteln einfrieren.

Gewürfelt und blanchiert lässt sich der Kürbis problemlos einfrieren

Neben den Zierkürbissen gibt es eine große Vielfalt an essbaren Sorten. Diese unterscheiden sich nicht nur in Form und Farbe sondern auch im Geschmack.

Die bekannteste Sorte ist wohl der Hokkaido Kürbis mit seiner kräftig orangefarbenen, essbaren Schale. Sein Geschmack ist leicht nussig und sein Fruchtfleisch saftig und faserarm.

Auch der kleine, orangene Ambercup mit seinem trockenen aber feinkörnigem Fleisch gehört zu den beliebtesten Kürbissorten. Er ist eine Kreuzung aus Golden Hubbard und Buttercup und dank seines leicht süßlichen Aromas besonders für Kuchen und Süßspeisen geeignet.

Der Mucade de Provence gehört mit seinen bis zu 30 Kilogramm zu den größeren Kürbissen und enthält nur wenig Kerne. Er schmeckt säuerlich-würzig und erinnert an Maronen und Muskat. Verwendung findet er vorallem in Suppen, Pürees oder Chutneys.

Weitere Sorten sind der Mandarin-Kürbis, der Butternut-Kürbis, der Riesenzentner, der grüne Spaghetti-Kürbis, die Bischofsmütze oder der Patisson-Kürbis.

Hokkaido
Ambercup
Mucade de Provence

Kürbisgerichte vom Grill sind eine willkommene Abwechslung im Herbst und lassen sich auch hier in vielfältiger Art und Weise zubereiten. Für unseren gefüllten Kürbis vom Grill haben wir die Sorte Hokkaido verwendet. Für ausreichend Hitze im Grill sorgt unsere MARABU Holzkohle. 

ZUTATEN 
(für 4 Personen)

KOHLE: MARABU HOLZKOHLE

  • 1 großer Hokkaido Kürbis, oder mehrere Kleine
  • 2 Stangen Lauch
  • 2 Tomaten
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Olivenöl
  • 400g Hackfleisch
  • 2 EL Tomatenmark
  • 250g Baconwürfel
  • 200g Crème fraîche
  • 4-5 EL Hafergrütze
  • Salz
  • Pfeffer
  • Chilis​​
  • ca. 2 EL gehackte Petersilie
  • 20g geriebenen Cheddar

UND SO GEHT’S:

Den Grill auf 180 Grad aufheizen.

Den Deckel vom Kürbis abtrennen, Kerne und Fruchtfleisch mit einem Löffel herausnehmen.
Den Kürbis-Deckel wieder aufsetzen und den Kürbis für 15 Minuten in den Grill stellen, am besten in einem Backblech.

Lauch in Ringe schneiden, Tomaten würfeln, Knoblauch und Petersilie fein hacken. 

Öl in einer Pfanne erhitzen und das Hackfleisch zusammen mit dem Knoblauch und den Bacon Würfeln anbraten. Nun die Lauchringe, Tomaten und Chilis hinzufügen und kurz mit anbraten.

Tomatenmark und Crème fraîche einrühren, mit Salz, Pfeffer und Petersilie würzen.

Die Hackfleischmasse in den Kürbis füllen und mit Käse bestreuen. Den Deckel aufsetzen und den Kürbis für ca. 50 Minuten bei 180 Grad im Grill backen, bis er schön weich ist.

Guten Appetit!

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